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Eine solche Periode war das juengst vergangene Zeitalter des Materialismus, als der menschliche Intellekt entschlossen schien, Leben und Materie eingehend zu erforschen und sich darauf zu beschraenken, das Mentale nur als Werkzeug von Leben und Materie anzusehen und alles Wissen zu einer ungeheuren Verbreiterung des vitalen und physischen Lebens, zu einer erfolgreichen Ordnung des Besitzens und Geniessens, des Triebes zum Schaffen einzusetzen.
Schoepferkraft und Feinstoffliches : Als ein
Naturwissenschaftler alter Schule habe ich grossen Respekt, wenn ich das Wunder
der bis in jedes Detail stimmigen Schoepfung betrachte. So glaube ich mehr und
mehr, dass Gott uns nicht nur zur Lobpreisung seiner Leistung mit Bewusstsein
ausgestattet hat. Wir wirken mit an der sich staendig erneuernden Schoepfung
und bewirken nachhaltigen Einfluss zunaechst sichtbar auf diesem Planeten Erde.
Dazu folgende Ueberlegung:
Es wird gelehrt, dass nach dem Entropiegesetz komplexe Informationen von einfachen
Aggregatzustaenden aufgenommen werden koennen. Von der Ordnung zum Chaos? Nach
diesem Modell ist der Schoepfungsakt, bei welchem aus etwas -ganz kleinem/heissen/schnellem-
etwas so grosses und differenziertes geworden ist, nicht zu erklaeren. Die westliche
Wissenschaft sucht ueberall in der Natur nach Ursache und Wirkung. Dabei entsteht
der Eindruck, dass mit der Beschreibung und Berechnung dieser funktionalen Prozesse
auch hinreichend Auskunft ueber die Herkunft der hierbei eingesetzten konstanten
oder veraenderlichen Werte gegeben wird. Sie kommen und gehen in ein Nichts?
Mit meiner kuenstlerischen Arbeit moechte ich kleine Zeugnisse ablegen, fuer
einen Gottesdienst: Ich betrachte, ich werte durch die Wahl des Ausschnitts,
der Farben, und werde das Gefuehl nicht los: Vom grossen Ganzen habe ich noch
nicht viel verstanden.
Manuel Pluecken
Diplom Bildhauer
Hammer Strasse 34
40219 Duesseldorf
mail to: top@metatop.com
1955 - 26. Februar geboren in Duesseldorf - 75 - Abitur auf einem naturwissenschaftlichen Gymnasium - 76 - interkontinentale Seefahrt auf einem Kriegsschiff - 77- Studienbeginn im Fach Maschinenbau, dann Geschichte und Philosophie, erste Zeichnungen nach der Natur - 79 - Aufnahme an der Kunstakademie Duesseldorf - Bildhauerei und Freihandzeichnen bei den Professoren Rolf Sackenheim, Rolf Crummenauer, Franz Eggenschwiler und Karl Bobek, Mitarbeit in der FIU bei Joseph Beuys - 84 - Ernennung zum Meisterschueler, Stipendium fuer ein Symposium mit Ausstellung im Kloster Frenswegen, Zyklus der menschlichen Entwicklung - Texte und Zeichnungen im Foyer der Akademie Malkasten Duesseldorf - Erdfrau, Sommerausstellung - Aura - 85 - Abschluss des Studiums, Performance mit Runenfiguren - 86 - 3. Januar Abfahrt Forschungsreise - road to nowhere - Aufzeichnung einer interkulturellen Botschaft - 87 - 1. Mai Rueckkehr, Aufnahme der Atelierarbeit in Duesseldorf - 88 - Arbeit an grenzwissenschaftlichen Themen in Koeln - 89 - Kabinett Konrad Moenter Meerbusch - Das Tableau 3x3, Galerie Ruth Leuchter Duesseldorf - Skulpturen, Olympiastadion Moskau - Sonnenblumen und Vogelscheuchen, Zollhof3 Duesseldorf - Das Lachen als Mass zur Mitte, Von der Heyd Museum Wuppertal - Silbenhaufen, Galerie Flachbau Duesseldorf - Erdenbuerger/Sonnengeister - 90-96 - Werkstatt im Duesseldorfer Hafen; Uebernahme von Auftraegen aus den Bereichen Architekturmodellbau und Lichtdesign Freie kuenstlerische Projekte 97- Computerschulung im DTPÐ und Multimediabereich 97-01- Selbstaendig taetig in Entwicklung, Entwurf und Beratung