Schöpferkraft und Feinstoffliches

Als ein Naturwissenschaftler alter Schule habe ich großen Respekt, wenn ich das Wunder der bis in jedes Detail stimmigen Schöpfung betrachte. So glaube ich mehr und mehr, daß Gott uns nicht nur zur Lobpreisung seiner Leistung mit Bewußtsein ausgestattet hat. Wir wirken mit an der sich ständig erneuernden Schöpfung und bewirken nachhaltigen Einfluß zunächst sichtbar auf diesem Planeten Erde. Dazu folgende Überlegung:
Es wird gelehrt, daß nach dem Entropiegesetz komplexe Informationen von einfachen Aggregatzuständen aufgenommen werden können. Von der Ordnung zum Chaos? Nach diesem Modell ist der Schöpfungsakt, bei welchem aus etwas -ganz kleinem/heißen/schnellem- etwas so großes und differenziertes geworden ist, nicht zu erklären. Die westliche Wissenschaft sucht überall in der Natur nach Ursache und Wirkung. Dabei entsteht der Eindruck, daß mit der Beschreibung und Berechnung dieser funktionalen Prozesse auch hinreichend Auskunft über die Herkunft der hierbei eingesetzten konstanten oder veränderlichen Werte gegeben wird. Sie kommen und gehen in ein Nichts?
Mit meiner künstlerischen Arbeit möchte ich kleine Zeugnisse ablegen, für einen Gottesdienst: Ich betrachte, ich werte duch die Wahl des Ausschnitts, der Farben, und werde das Gefühl nicht los: Vom großen Ganzen habe ich noch nicht viel verstanden.