metatop, meta, top, art, kunst, culture, kultur,
master of art presents metatop - skulpturen, zeichnungen, malerei, texte, Manuel
Pluecken, Diplom Bildhauer, Hammer Strasse 34, 40219 Duesseldorf
Eine solche Periode war das juengst vergangene Zeitalter des Materialismus,
als der menschliche Intellekt entschlossen schien, Leben und Materie eingehend
zu erforschen und sich darauf zu beschraenken, das Mentale nur als Werkzeug
von Leben und Materie anzusehen und alles Wissen zu einer ungeheuren Verbreiterung
des vitalen und physischen Lebens, zu einer erfolgreichen Ordnung des Besitzens
und Geniessens, des Triebes zum Schaffen einzusetzen.
Schoepferkraft und Feinstoffliches : Als ein Naturwissenschaftler alter Schule
habe ich grossen Respekt, wenn ich das Wunder der bis in jedes Detail stimmigen
Schoepfung betrachte. So glaube ich mehr und mehr, dass Gott uns nicht nur zur
Lobpreisung seiner Leistung mit Bewusstsein ausgestattet hat. Wir wirken mit
an der sich staendig erneuernden Schoepfung und bewirken nachhaltigen Einfluss
zunaechst sichtbar auf diesem Planeten Erde. Dazu folgende Ueberlegung: Es wird
gelehrt, dass nach dem Entropiegesetz komplexe Informationen von einfachen Aggregatzustaenden
aufgenommen werden koennen. Von der Ordnung zum Chaos? Nach diesem Modell ist
der Schoepfungsakt, bei welchem aus etwas -ganz kleinem/heissen/schnellem- etwas
so grosses und differenziertes geworden ist, nicht zu erklaeren. Die westliche
Wissenschaft sucht ueberall in der Natur nach Ursache und Wirkung. Dabei entsteht
der Eindruck, dass mit der Beschreibung und Berechnung dieser funktionalen Prozesse
auch hinreichend Auskunft ueber die Herkunft der hierbei eingesetzten konstanten
oder veraenderlichen Werte gegeben wird. Sie kommen und gehen in ein Nichts?
Mit meiner kuenstlerischen Arbeit moechte ich kleine Zeugnisse ablegen, fuer
einen Gottesdienst: Ich betrachte, ich werte durch die Wahl des Ausschnitts,
der Farben, und werde das Gefuehl nicht los: Vom grossen Ganzen habe ich noch
nicht viel verstanden.
1955 - 26. Februar geboren in Duesseldorf - 75 - Abitur auf einem naturwissenschaftlichen
Gymnasium - 76 - interkontinentale Seefahrt auf einem Kriegsschiff - 77- Studienbeginn
im Fach Maschinenbau, dann Geschichte und Philosophie, erste Zeichnungen nach
der Natur - 79 - Aufnahme an der Kunstakademie Duesseldorf - Bildhauerei und
Freihandzeichnen bei den Professoren Rolf Sackenheim, Rolf Crummenauer, Franz
Eggenschwiler und Karl Bobek, Mitarbeit in der FIU bei Joseph Beuys - 84 - Ernennung
zum Meisterschueler, Stipendium fuer ein Symposium mit Ausstellung im Kloster
Frenswegen, Zyklus der menschlichen Entwicklung - Texte und Zeichnungen im Foyer
der Akademie Malkasten Duesseldorf - Erdfrau, Sommerausstellung - Aura - 85
- Abschluss des Studiums, Performance mit Runenfiguren - 86 - 3. Januar Abfahrt
Forschungsreise - road to nowhere - Aufzeichnung einer interkulturellen Botschaft
- 87 - 1. Mai Rueckkehr, Aufnahme der Atelierarbeit in Duesseldorf - 88 - Arbeit
an grenzwissenschaftlichen Themen in Koeln - 89 - Kabinett Konrad Moenter Meerbusch
- Das Tableau 3x3, Galerie Ruth Leuchter Duesseldorf - Skulpturen, Olympiastadion
Moskau - Sonnenblumen und Vogelscheuchen, Zollhof3 Duesseldorf - Das Lachen
als Mass zur Mitte, Von der Heyd Museum Wuppertal - Silbenhaufen, Galerie Flachbau
Duesseldorf - Erdenbuerger/Sonnengeister - 90-96 - Werkstatt im Duesseldorfer
Hafen; Uebernahme von Auftraegen aus den Bereichen Architekturmodellbau und
Lichtdesign Freie kuenstlerische Projekte 97- Computerschulung im DTPÐ und Multimediabereich
97-01- Selbstaendig taetig in Entwicklung, Entwurf und Beratung